Die Fraktion der Grünen zeigt sich enttäuscht über die Entscheidung des Schwerter Rates, den Antrag zur Einführung einer Gemeinwohl-Bilanz abzulehnen. Ziel des Vorstoßes war es, den Erfolg der Verwaltung nicht mehr allein an wirtschaftlichen Kennzahlen zu messen, sondern verbindliche Kriterien wie Menschenwürde, ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit einzuführen.
Die Fraktion bedauert, dass damit ein wichtiges Instrument gegen die gesellschaftliche Spaltung und für mehr politische Transparenz ungenutzt bleibt. In Zeiten schwindenden Vertrauens in staatliche Institutionen wäre ein klares Signal für ethisches und nachhaltiges Handeln dringend notwendig gewesen.
Maximilian Ziel, Fraktionssprecher der Grünen, findet deutliche Worte: „Es ist schade, dass Schwerte für diesen mutigen Schritt offensichtlich noch nicht bereit ist. Dabei hätte die Stadt zum Vorbild für Unternehmen und die Region werden können. Wir werden dennoch weiter dafür kämpfen, unsere Zukunftsfähigkeit als moderne, transparente Stadt unter Beweis zu stellen.“
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